Alles wirkliche Leben ist Begegnung XI

Shownotes

In dieser neuen Episode treffen wir Müslüm Duran, Kevin Kohz und Niklas Franzen wieder. Die drei arbeiten nach wie vor bei der CarMen gGmbH (Caritas für Menschen in Beschäftigung) in Koblenz. Sie sind über die Beschäftigungsförderung in den Integrationsbetrieb gekommen. Seit Jahren haben sie dort sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen.

Die Begegnungen sind wirklich ein Wiedersehen. Mit Erinnerungen, Fotos gucken, übers Leben sinnieren. Müslüm hatte große Sorgen wegen einer seiner Töchter. Kevin lebt heute offen schwul. Niklas ist inzwischen der stellvertretende Leiter des Kleiderladens.

Das Programm „Lebenswirklichkeiten“ findet in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Caritasverband Trier, dem Bistum Trier und dem Exposure- und Dialogprogramme e.V. (EDP) statt. Mit diesem Exposure-Programm möchte die Caritas die Möglichkeit schaffen, sich anderen Lebenswirklichkeiten auszusetzen (to expose = aussetzen). Entscheidungsträger*innen aus Politik, Verwaltung, Kirche und Gesellschaft treffen als Gäste in verschiedenen Einrichtungen auf unterschiedliche Menschen, denen sie sonst im Alltag nicht begegnen würden.

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00:00:04: Letzte Mal saßen wir am Keller, jetzt sitzen wir unter dem Dach.

00:00:09: Das ist das irgendwie ... Ist wie ein Sinnbild oder?

00:00:13: Ja, es ist ein Sinn

00:00:14: Bild!

00:00:18: Ich habe dir einfach du gesagt weil ich das Gefühl hatte Wir sind uns ja schon begegnet.

00:00:24: Ja, ich war ja schon mal dabei.

00:00:25: Den Projekt hat mir...

00:00:27: Und du bist mit deiner roten Fessballer angekommen?

00:00:31: Hast du die noch?

00:00:32: Die ist momentan in der Werkstatt weil die Zündung nicht mehr funktioniert.

00:00:37: Aber ja, ich hab's

00:00:38: noch.

00:00:43: Okay, kann ich noch mal gucken?

00:00:45: Ich wollte hier wie sie im Anzug dastehen.

00:00:48: Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, hatten Sie Arbeitsklamotten an ... Oh Mann, das ist so schick!

00:00:54: Und Sie mit dem Anzug da mittendrin?

00:00:56: Ich habe bei den Kleiderleitern gekauft.

00:01:00: Das sieht man dem nicht an.

00:01:01: Sie sehen aus als wenn Sie jetzt den ganzen Laden gekauft

00:01:04: haben.

00:01:04: Ja, ich habe beide gebraucht.

00:01:09: Großartig.

00:01:12: Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

00:01:15: Der Podcast zum Lebenswirklichkeiten-Programm im Bistum Trier, mein Name ist Carsten Tesch.

00:01:25: Diese Episode ist ein Wiedersehen mit drei Männern die ich vor und nach der Coronazeit mit den Lebenswirglichkeiten kennengelernt habe.

00:01:33: Die drei arbeiten bei der Carmen in Koblenz.

00:01:36: Carmen is abgekürzt Karitas für Menschen in Beschäftigung Das es ein gemeinnütziger Integrationsbetrieb.

00:01:45: Die drei sind über die Beschäftigungsförderung dorthin gekommen und arbeiten seit Jahren aber sozialversicherungspflichtig in Vollzeit.

00:01:58: Muslim Duran habe ich direkt beim Reiter am deutschen Ecken Koblenz kennengelernt, morgens

00:02:03: um sieben,

00:02:04: aber nicht in dem zehn-Euro-Anzug aus dem Kleiderladen den er eben erwähnt hat mit dem er bei der Hochzeit seiner Tochter so schick gewesen ist.

00:02:13: An diesem Frühsommermorgen zwei Tausendneunzehn war er schon fast zwei Stunden dort am Saubermachen.

00:02:21: Das erste, woran ich bei Kevin Kurz denke ist wie er mit seinem roten Vespar-Roller auf den Hof der Firma gebrettet kommt Helm ab und einmal die langen Haare schütteln.

00:02:33: Und Niklas Frenzen kenne ich vom Kleinerladen der Kamen.

00:02:37: unten im Pausenraum im Keller haben wir gehockt.

00:02:40: beim Klamotten sortieren war es für die Themen die wir hatten Kindheit im heim Jahre der Arbeitslosigkeit war es im Laden dann doch zu trublich geworden.

00:02:49: Fünf Jahre später sitzen wir jetzt in einem Besprechungsraum der Caritas oben unterm Dach.

00:02:57: So gut gelaufen

00:02:57: ist es eigentlich die ganze Zeit.

00:03:02: Noch passiert,

00:03:02: meine Oma ist dann in ... um vierundzwanzig

00:03:07: gestorben?

00:03:08: Das wollte ich Sie wirklich fragen, weil ich dachte, die müsste jetzt fast Mitte neunzig

00:03:12: sein.

00:03:12: Er wird noch den dreieinzehnten

00:03:14: Geburtstag

00:03:17: im Hospiz

00:03:18: noch geschafft.

00:03:18: Ja!

00:03:20: Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe war's doch so dass sie ihre Eltern auch verloren haben.

00:03:25: relativ früh.

00:03:27: Und dann gab's das

00:03:28: Heim, ne?

00:03:29: Mhm.

00:03:31: Am Wochenende aber irgendwie die Oma.

00:03:33: Genau.

00:03:35: Und von daher war sie ... ihre Oma war wichtigster Bezugspunkt in der Zeit auf jeden Fall und hat ihr ganzes Leben lang eine Rolle gespielt.

00:03:48: Mhm.

00:03:48: Ja.

00:03:49: Am Ende hat sich es bisschen verschoben.

00:03:50: da ist dann

00:03:52: Welt für Sie dann.

00:03:53: Das ist so wie sich die Welt

00:03:55: dreht ja.

00:04:00: Kevin Kurz treffe ich auf einem verwilderten Grundstück in Koblenz-Metter nicht wieder.

00:04:05: Er ist mit dem Gartenpflegeteam der Firma am Arbeiten, er ist aber der flexible Mann bei der Kamen.

00:04:12: also er macht Garten Pflege, aber er prüft auch elektrische Geräte beim E-Check.

00:04:17: oder er macht auch Entrümpelungen.

00:04:20: und was jetzt hier gleich so rauscht das ist der Wind an diesem Nachmittag Anfang September.

00:04:29: Klar, Schiff gemacht.

00:04:31: Wuchende Sträucher weg.

00:04:33: Mal tote Äste weggeschnitten und über Bucherungen mal ein bisschen zurückgeschnitten ...

00:04:39: Weil das ist ein privates Grundstück?

00:04:41: Ja, das Haus wird verkauft.

00:04:44: Das Haus ist dem Verkauf frei.

00:04:48: Genau, im Augenblick braucht man Fantasie.

00:04:50: Obwohl der Garten hinten ist ganz schön groß!

00:04:52: Das ist schon ein großer Garten.

00:04:54: Und ich sehe da so einen Rasenroboter Ja.

00:05:00: Verendet ist, würde ich sagen?

00:05:02: Das hat zwei Jahren in der Garten hier verbildert.

00:05:08: Muslim Duran hat heute Freien.

00:05:10: Er zeigt mir die Dachterrasse um, die er sich kümmert.

00:05:13: Die Dachterasse von der Neustadt-Zwanzig.

00:05:16: Diese ein Begriff in Koblenz, neustadt zwanzig kennt man in der Stadt als Tagesaufenthalt für Wohnungslose.

00:05:22: Im Haus gibt es auch einige Einzimmerappartments.

00:05:25: In einem davon wohnt Muslim Duhan.

00:05:29: Ich bin hier in den letzten Jahren öfter in der Neustadt, zwanzig gewesen.

00:05:32: Aber ich hab nicht geahnt dass es diese kleine Penthouse-Dachterrasse gibt hier oben.

00:05:38: So wie eine kleine Paradies.

00:05:39: Hier kommt die immer nach dem Arbeit, immer hierhin hoch.

00:05:43: Wir haben keine Jets von Urlaub und dann springen wir immer hier hin.

00:05:48: Hier setzen irgendwas ein bisschen lesen Und da strengt meine Kaffe, aber wir müssen aufpassen!

00:06:11: Von der Dachterrasse zurück in den Besprechungsraum über dem Kleiderladen.

00:06:16: Da hat sich eben rausgestellt, dass Niklas Fransen inzwischen der Stellvertreter der Leiterin ist.

00:06:22: Er versucht es beiläufig klingen zu lassen aber da hat sich für ihn offensichtlich eine Menge getan.

00:06:31: Und sind Sie auch derjenige, der dann ja auch ansagen machen muss?

00:06:34: Also wie die Arbeit

00:06:35: läuft.

00:06:36: Das wird ja nicht auch hier ... Auch wenn jetzt nicht alle

00:06:40: Konflikte weg

00:06:41: sein.

00:06:42: Nee!

00:06:43: Das gehört dann dazu.

00:06:45: jetzt, ja.

00:06:47: Dass wir Chefs sind.

00:06:57: Interessant sagt Niklas Franzen und das ist es den drei zuzuhören was sich über die Jahre tut.

00:07:03: Kevin Kurz ist auch umgezogen wohnt auf der anderen Mose-Seite.

00:07:08: Das ist eine Zwei-Zimmerwohnung Wohnzimmer, Schlafzimmer.

00:07:15: Wohnzimmern und Küche sind in einem.

00:07:16: Ein Bad und eine schöne große Terrasse.

00:07:20: Sehr schön und auch gut geschützt.

00:07:23: Alles super!

00:07:24: Wie viel Quadratmeter?

00:07:26: fifty-quadratmeter

00:07:28: Das heißt du bist in so einem richtig bürgerlichen Leben angekommen?

00:07:32: Ja

00:07:32: genau.

00:07:33: Fühlt sich das auch an?

00:07:35: Ja, genau.

00:07:38: Also dass du dich jetzt so richtig erwachsen fühlst

00:07:44: Ja.

00:07:44: War mir nicht klar gewesen vorher, dass es eine Tarassenepisode wird diese Episode.

00:07:49: aber mit Muslim Duran stehe ich immer noch zwischen den Blumenkübeln von seinem Tarassenparadies über der Stadt.

00:07:55: wir sind immer noch am Fotos gucken.

00:07:57: Wie alt sind Sie jetzt?

00:08:00: Ich bin zwanzigzig.

00:08:03: Das ist meine Schwiegersohn und das mein Tochter.

00:08:06: Das ist ein

00:08:07: schönes Paar, wirklich.

00:08:10: Der ist in die Montonegro, der hat Urlaub gemacht beide.

00:08:15: Bei dem Foto hier?

00:08:17: Ja.

00:08:17: Er war früh in einer Lage gearbeitet und jetzt Lokführer.

00:08:22: Lokführersäge.

00:08:24: Wo fährt er denn lang?

00:08:26: Düsseldorf, Köln... Manchmal ist Mannheim so unterschiedlich.

00:08:32: So kurz darauf waren.

00:08:33: Und das ist mein Tochter, was zusammen da hingegangen.

00:08:37: Die nächste Fotos ist hier

00:08:39: ... Das ist Wahnsinn!

00:08:43: Ihre Töchter wirklich so schön.

00:08:47: Kann ich noch schöne zeigen?

00:08:48: Aber ich wollte wie Sie im Anzug dastehen.

00:08:52: Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, hatten sie Arbeitsklamotten an und es war schick mit dem Anzug drin.

00:09:01: Ich

00:09:01: hab die beiden Kleiderleiter gekauft, zehn Euro.

00:09:05: Das sieht man dem nicht an.

00:09:06: Sie sind aus, als wären sie den ganzen Laden gekauft?

00:09:09: Ja ... Ich hab mal die Beine geguckt und hier ist mit seinem Onkel das Mitlächeln.

00:09:17: Der ist klein und der ist Größe.

00:09:25: Und kleine Tochter hat schon lange mit dem Ausbildung fertig.

00:09:29: Sie wollte

00:09:30: freiwillig

00:09:32: studieren nach München gegangen.

00:09:36: Nach einem Jahr hatte sie Krebs.

00:09:42: Sie

00:09:43: war sehr aggressiv.

00:09:45: Sehr schlimm, sehr

00:09:47: schlimm.

00:09:47: Wie alt ist sie jetzt?

00:09:49: Nächstes Jahr sind es nur noch neunundzwanzig Jahre.

00:09:52: Und dann hat sie darüber eine Arzt gegangen und gesagt, du bist noch jung.

00:09:58: So gesagt, das passiert nichts von so.

00:10:01: Und die nächste Woche hat eine andere Arzt gekommen.

00:10:04: Er hat gesagt lieber...

00:10:06: Ja, lieber

00:10:07: eine zweite Meinung.

00:10:08: Da hat sie weitergegangen und hat direkt gefunden.

00:10:11: So ist es sehr aggressiv.

00:10:14: Das Erste hat's gar nicht gefunden?

00:10:16: Erst erst kann ich nicht geguckt.

00:10:18: Hat gesagt, nein, bist du noch jung, keine Angst.

00:10:20: Sie hat selbst gemerkt.

00:10:22: Seine Prüße hat gesagt, irgendwas ist nicht normal.

00:10:26: Und dann hat sie andere erst gegangen.

00:10:29: Ich glaube, ein, zwei, drei, sechs, zehn Mal haben wir Therapie gekriegt Sechzehnmal.

00:10:36: So jung

00:10:37: wie sie ist.

00:10:38: und wie hat sich das vertragen?

00:10:39: Hier, guck mal.

00:10:41: Sie so ... Und ich zeige die Alter vor dem

00:10:46: Krang.

00:10:47: Ein Jahr vor dem krank!

00:10:50: Jetzt waren sie ohne

00:10:50: Haare, ne?

00:10:51: Und sie ein Jahr vorher.

00:10:54: Oh Mann, ey.

00:10:55: In

00:10:56: Griechenland.

00:10:57: Ja später sieht sie blass aus und

00:10:59: hat keine Haare auf den Kopf.

00:11:01: Und dann jetzt kommt die Haare wieder.

00:11:06: Und dann sechstehn Mal und nächster Jahre, wenn der alles gut geht.

00:11:12: Wenn er alles gutgeht wird er alles erntet.

00:11:15: Ja, einmal musst du aufpassen!

00:11:21: Ist das Buch was du gefunden hast bei der Entrümpelung?

00:11:25: Also ich habe ein Buch gefunden... Das war ein Medizinbuch aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges wo immer teilweise nicht so schöne Sachen drin standen.

00:11:34: Da kann man froh sein dass man in der heutigen Zeit lebt Denn früher wäre ich bestimmt von denen verfolgt worden.

00:11:46: Worauf beziehst du das?

00:11:48: Ja, auf meine Art zu lieben und dass ich immer dann ADHS- und Asperger-Syndrom habe.

00:11:56: Gleich ist es natürlich nur.

00:11:58: Aber allein schon, dass ich schwul bin... Also ich bin hier geoutet!

00:12:06: Von dem Asperger-Syndrom hatte Kevin bei unserer ersten Begegnung schon gesprochen.

00:12:10: Von ADAS war auch schon die Rede, aber Schwulsein war noch kein Thema gewesen, zumindest nicht offen.

00:12:16: Da hat er ja nur so Andeutungen gemacht und da war klar gewesen das wollte er diskret behandelt wissen.

00:12:22: Paar Jahre später ist er damit nicht mehr zurückhaltend.

00:12:26: Dieser Zwischenfall, da war auch Intoleranz im Spiel.

00:12:30: und was hast du am Wochenende gemacht?

00:12:33: Ja, ich hatte ein schönes Date gehabt.

00:12:35: Der andere ... Habe bestimmt nicht mit einer Frau.

00:12:37: Hab ich gesagt?

00:12:39: Na und wär's schlimm!

00:12:41: Das ist krank, das is abartig, paar Wehrs...

00:12:46: Bannkollege.

00:12:47: Dann hab' ich abends einen Satz eingestudiert auf Russisch.

00:12:54: Und dann habe ich auf Russische übersetzt.

00:12:57: Schwul sein ist keine Krankheit, sondern normal.

00:12:59: Ich bin schwul umdass es auch gut so.

00:13:02: Wieso auf Russich?

00:13:03: Ja, weil derjenige so ein bisschen auch mit der Ostseite sympathisiert hat.

00:13:08: Mit dem Osten-Deutschland, da diese Sprüche gedrückt hat und das war ein Wessi gewesen, der da so Intoleranz war.

00:13:19: Und als ich das dann so als Konter gesagt habe... Da ist er ausgeflippt!

00:13:24: Der hat wirklich durch die Firma Beleidigungen richtig geschrien Das konntest du durch die ganze Firma.

00:13:35: Dann wurde das aufgeklärt und dann wurde auch darüber gesprochen, ich habe gesagt so ist es, ich bin so und so.

00:13:41: Und das wurde dann auch Gott sei Dank sowohl von Mitarbeitern wie auch von den Vorgesetzten positiv aufgenommen.

00:13:55: Da bin ich sehr froh und seitdem viel entspannter.

00:13:59: Ich wusste zwar vorher auch, dass das katholische Arbeitsrecht entschärft wurde aber auch hier jetzt das noch an der Basis zu erleben Das hat mich wirklich auch nochmal bestätigt, dass ich hier tatsächlich gut aufgehoben bin.

00:14:16: Es ist wirklich ein Wiedersehen geworden mit den Dreien, mit Plaudern und doch Quatschreden Aber auch richtig Deep Talk Je länger wir zusammensprechen Mit Niklas Franzler.

00:14:27: am Ende ist es auch so gewesen, vielleicht weil wir busten wie seine Geschichte weitergeht inzwischen.

00:14:32: Also was daran ist eigentlich nicht schön?

00:14:35: Amma alleine sein, amma oder zugespitzt gesagt, am einsam sein stimmt er!

00:14:40: Sie waren ganz schön verloren

00:14:41: in der Welt,

00:14:41: ne?!

00:14:42: Ja... Das war halt wirklich langweilig auf Dauer.

00:14:46: Ich hab jetzt schon fast gesagt, bleibt mir weg, ich

00:14:57: will meine Ruhe ein bisschen, aber das ist nicht mehr.

00:15:01: Jetzt bin ich froh wenn

00:15:01: irgendwas passiert

00:15:03: liegt auch ein bisschen an der Wohnung, weil die es auch viel größer

00:15:06: hat.

00:15:06: Dass ich da jetzt mal sagen kann Besuch empfangen ist möglich.

00:15:11: Das ist ja auch eine Frage wie man sich selber fühlt.

00:15:14: also wenn sie sagen will meine Ruhe haben das ist ja etwas so... Wenn man sich mit sich selbst eigentlich

00:15:33: nicht so richtig

00:15:34: wohl fühlt, dass dass man so schwere Vorstellungen davon haben kann, wie das

00:15:41: jetzt

00:15:42: mit anderen zusammen

00:15:43: irgendwie gut sein

00:15:44: könnte oder so.

00:15:48: Ja, etwa.

00:15:53: Wir sehen davon ... spielen Sie nach wie vor?

00:16:14: Echt?

00:16:16: Haben sie Destiny gespielt?

00:16:18: Mhm.

00:16:21: Aber was ... wieso?

00:16:22: Ich meine, Sie haben doch genau so viel Zeit als früher

00:16:24: wahrscheinlich, oder?

00:16:28: Ja, aber es ist irgendwie nicht mehr so.

00:16:30: Destiny sowieso

00:16:30: nicht.

00:16:31: Entwicklung ist eingestellt.

00:16:32: Das ist Schluss.

00:16:34: Aber es schade ist seit

00:16:37: Jahrzehnten.

00:16:39: War das Begleiter eigentlich.

00:16:42: Wenn Sie daran denken, ist es

00:16:44: eher so

00:16:44: ein bisschen

00:16:46: wie eine Reminiszenz?

00:16:48: Das war in meiner Vergangenheit ... Ja.

00:16:58: Einverstanden?

00:17:00: Gibt's noch irgendwas, wo du hinterher sagen würdest darüber hätte ich gern noch gesprochen?

00:17:05: Momentan aus dem Stehgreif jetzt nicht.

00:17:08: Es schön dir wieder begegnet zu sein nach so langer Zeit.

00:17:15: Mhm.

00:17:17: Ich bin so froh.

00:17:18: Wir haben schon lange geschehen mit meiner Frau, aber wenn die meine Kinder irgendwas gemacht haben – alles zusammenreden – dann freut mich!

00:17:29: Das ist super, sehr, sehr zufrieden.

00:17:46: mit Müslim Duran, Kevin Kurtz und Niklas Franzen von der Carmen G. GmbH in Koblenz.

00:17:53: Ich bin Karsten Tesch.

00:17:57: Das Programm Lebenswirklichkeiten ist ein Projekt vom Caritas-Verband für die DGC CETRIER zusammen mit dem Bistum Trier in Kooperation mit dem EDPEV gefördert von der Aktion Mensch.

00:18:09: Informationen zu den Begegnungsangeboten gibt es im Netz unter lebenswirkigkeiten-trier.de.

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